Angeblicher Stresstest der GRÜNEN ist Makulatur
IG Bürger für Stuttgart 21 widerlegt die Ergebnisse des sogenannten GRÜNEN-Stresstests.
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Kritik zur vereinfachten Kapazitätsberechnung für Stuttgart 21
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Die Aussage „Stuttgart 21 fällt durch den Stresstest“, die die Grünen durch die Presse verteilen lässt, ist unhaltbar. Für die IG „Bürger für Stuttgart 21“ erhärtet sich der Verdacht, dass dieses Gutachten ein reines Wahlkampf-Mittel ist. Es soll die Bevölkerung verunsichern und Stimmung gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 und die Projektträger machen. Dafür spricht der Termin der Veröffentlichung ebenso wie die eklatanten Flüchtigkeitsfehler.
Die Verwechslung von Ost und West in den Gleisbelegungsplänen des GRÜNEN-Stresstest kann man vielleicht noch damit erklären, das das Papier unter enormen Zeitdruck entstanden ist. Vermutlich ebenfalls aus Aufwands- und Zeitgründen hat sich der Verfasser des Papiers auch lediglich auf 3 von 16 verschiedenen Kombinationen von Ausbaumaßnahme beschränkt. „Wir wollten aber genauer wissen, was das Gutachten tatsächlich wert ist und haben es durch unsere *Arbeitsgruppe Stresstest* Punkt für Punkt unter die Lupe genommen, so Gerald Holler, Vorsitzender der IG Bürger für Stuttgart 21. Hieraus entstand eine umfassende Widerlegung des Stresstests, die im Detail nochmals auf die genannten Punkte eingeht. Im Überblick:
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1. Der Schnelltest mit zwei Komponenten (Fahrplankonstruktion und Computersimulation) ist zu vereinfacht dargestellt. Als wesentlicher Punkt kommt hinzu, dass das komplette Bahnnetz (Infrastruktur) mit allen Weichen und Signalen im Simulationsmodell abgebildet werden muss.
2. Die Autoren des Papiers haben außer Acht gelassen, dass es sich bei der Fahrplankonzeption um einen Optimierungs-Prozess handelt: * Einschlägige Verfahren zur Lösung von kombinatorischen Optimierungsproblemen wurden nicht verwendet. * Ein Integraler Taktfahrplan mit Vollknoten Stuttgart HBF wird diskutiert, der jedoch für den Bahnknoten Stuttgart durch seine Lage im deutschen Bahnnetz grundsätzlich nicht realisierbar ist.
3. Das gutachterliche Papier lässt leider Quellenangaben vermissen, dies gilt insbesondere für die „anerkannten Standards des Bahnverkehrs für Zugfolgen, Haltezeiten und Fahrzeiten“.
4. Kritisch sind auch die Zählweisen der Zugzahlen. Sie sind im dem Papier rein nominaler Natur und lassen den verkehrlichen Nutzen außer Acht. Für die Leistungsfähigkeit eines Bahnknotens ist nicht die nominale Anzahl der Züge ausschlaggebend, sondern sie muss im Kontext der möglichen Anfahrten und Abfahrten gesehen werden.
5. Die Grundannahme des Gutachtens sind Pufferzeiten, die sich jedoch nicht unmittelbar zur Ermittlung der Betriebsqualität eignen. Sie sind vielmehr ein Hilfsmittel zur ersten Betriebskonzeption. Pufferzeiten sind keine Garantie für eine gute Betriebsqualität und umgekehrt erzwingen geringe oder kaum vorhandene Pufferzeiten keine schlechte Betriebsqualität. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hat diese bisherige Berechnungsmethode abgelehnt und die Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 angezweifelt. Insofern ist es verwunderlich, dass die Betriebsqualität jetzt durch Pufferzeiten bestimmt werden soll. Wie sich das Gesamtsystem verhält kann nur in der Stresstest-Simulation ermittelt werden.
Die IG „Bürger für Stuttgart 21“ befürwortet den Baufortschritt. Die aktuellen Bauarbeiten lassen alle Erweiterungsoptionen offen. Die Forderungen des Aktionsbündnisses gegen S21 den Projektfortschritt zu verzögern oder gar zu stoppen ist unbegründet. Der angebliche Stresstest der Grünen von Fehlern und Falschaussagen gespickt – dieser dient lediglich der Verunsicherung der Bevölkerung. Die umfangreiche Widerlegung des angeblichen Stresstests ist hier nachzulesen:
Kritik zur vereinfachten Kapazitätsberechnung für Stuttgart 21
Deswegen verurteilen wir beispielsweise auch den aktuellen Versuch des Aktionsbündnisses in Kooperation mit Grünen und Linken, ein neues Volksbegehren zu initiieren. Den Bürgern wird hier etwas vorgetäuscht, das jeder rechtlichen Grundlage entbehrt und zudem höchst undemokratisch ist. „Im Moment liegt unser Fokus deshalb verstärkt in der fachlichen und sachlichen Information und der Aufklärung – mit Flyern, Infoständen und im persönlichen Gespräch – und nicht bei der Organisation von Demonstrationen, bei denen die Redebeiträge inhaltlich keine neuen Fakten bringen.“, so Holler weiter.
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IG Bürger für Stuttgart e.V.
Angeblicher Stresstest der GRÜNEN ist Makulatur IG Bürger für Stuttgart 21 wiederlegt die Ergebnisse des sogenannten GRÜNEN-Stresstests. Die Aussage „Stuttgart 21 fällt durch den Stresstest“, die die Grünen durch die Presse verteilen lässt, ist unhaltbar. Für die IG „Bürger für Stuttgart 21“ erhärtet sich der Verdacht, dass dieses Gutachten ein reines Wahlkampf-Mittel ist. Es soll die Bevölkerung verunsichern und Stimmung gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 und die Projektträger machen. Dafür spricht der Termin der Veröffentlichung ebenso wie die eklatanten Flüchtigkeitsfehler. Die Verwechslung von Ost und West in den Gleisbelegungsplänen des GRÜNEN-Stresstest kann man vielleicht noch damit erklären, das das Papier unter enormen Zeitdruck entstanden ist. Vermutlich ebenfalls aus Aufwands- und Zeitgründen hat sich der Verfasser des Papiers auch lediglich auf 3 von 16 verschiedenen Kombinationen von Ausbaumaßnahme beschränkt.
„Wir wollten aber genauer wissen, was das Gutachten tatsächlich wert ist und haben es durch unsere *Arbeitsgruppe Stresstest* Punkt für Punkt unter die Lupe genommen, so Gerald Holler, Vorsitzender der IG Bürger für Stuttgart 21. Hieraus entstand eine umfassende Widerlegung des Stresstests, die im Detail nochmals auf die genannten Punkte eingeht. Im Überblick: 1.Der Schnelltest mit zwei Komponenten (Fahrplankonstruktion und Computersimulation) ist zu vereinfacht dargestellt. Als wesentlicher Punkt kommt hinzu, dass das komplette Bahnnetz (Infrastruktur) mit allen Weichen und Signalen im Simulationsmodell abgebildet werden muss.
2.Die Autoren des Papiers haben außer Acht gelassen, dass es sich bei der Fahrplankonzeption um einen Optimierungs-Prozess handelt: * Einschlägige Verfahren zur Lösung von kombinatorischen Optimierungsproblemen wurden nicht verwendet.
* Ein Integraler Taktfahrplan mit Vollknoten Stuttgart HBF wird diskutiert, der jedoch für den Bahnknoten Stuttgart durch seine Lage im deutschen Bahnnetz grundsätzlich nicht realisierbar ist.
3.Das gutachterliche Papier lässt leider Quellenangaben vermissen, dies gilt insbesondere für die „anerkannten Standards des Bahnverkehrs für Zugfolgen, Haltezeiten und Fahrzeiten“.
4.Kritisch sind auch die Zählweisen der Zugzahlen. Sie sind im dem Papier rein nominaler Natur und lassen den verkehrlichen Nutzen außer Acht. Für die Leistungsfähigkeit eines Bahnknotens ist nicht die nominale Anzahl der Züge ausschlaggebend, sondern sie muss im Kontext der möglichen Anfahrten und Abfahrten gesehen werden.
5.Die Grundannahme des Gutachtens sind Pufferzeiten, die sich jedoch nicht unmittelbar zur Ermittlung der Betriebsqualität eignen. Sie sind vielmehr ein Hilfsmittel zur ersten Betriebskonzeption. Pufferzeiten sind keine Garantie für eine gute Betriebsqualität und umgekehrt erzwingen geringe oder kaum vorhandene Pufferzeiten keine schlechte Betriebsqualität. Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hat diese bisherige Berechnungsmethode abgelehnt und die Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 angezweifelt. Insofern ist es verwunderlich, dass die Betriebsqualität jetzt durch Pufferzeiten bestimmt werden soll. Wie sich das Gesamtsystem verhält kann nur in der Stresstest-Simulation ermittelt werden.
Die IG „Bürger für Stuttgart 21“ befürwortet den Baufortschritt. Die aktuellen Bauarbeiten lassen alle Erweiterungsoptionen offen. Die Forderungen des Aktionsbündnisses gegen S21 den Projektfortschritt zu verzögern oder gar zu stoppen ist unbegründet. Der angebliche Stresstest der Grünen von Fehlern und Falschaussagen gespickt – dieser dient lediglich der Verunsicherung der Bevölkerung.
Die umfangreiche Widerlegung des angeblichen Stresstests ist nachzulesen unter www.fuerstuttgart21.de
Deswegen verurteilen wir beispielsweise auch den aktuellen Versuch des Aktionsbündnisses in Kooperation mit Grünen und Linken, ein neues Volksbegehren zu initiieren. Den Bürgern wird hier etwas vorgetäuscht, das jeder rechtlichen Grundlage entbehrt und zudem höchst undemokratisch ist. „Im Moment liegt unser Fokus deshalb verstärkt in der fachlichen und sachlichen Information und der Aufklärung – mit Flyern, Infoständen und im persönlichen Gespräch – und nicht bei der Organisation von Demonstrationen, bei denen die Redebeiträge inhaltlich keine neuen Fakten bringen.“, so Holler weiter. Auch am Samstag, den 19.02. ist die IG Bürger für Stuttgart 21 deshalb auf dem Marktplatz von 15 – 17 Uhr mit einem Infostand präsent.
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