| | Drucken | |
Die „Juristen für Stuttgart 21“ halten den Eilantrag des Aktionsbündnis zu den anstehenden Baumfällarbeiten für aussichtslos. Prof. Stefan Faiß: „Der Schlichterspruch ist rechtlich nicht bindend“. Stuttgart, den 07.02.2012  Die Juristen halten auch den neuerlichen Eilantrag des Aktionsbündnisses, der darauf abzielt die Baumfällarbeiten im Mittleren Schlossgarten zu verhindern, für aussichtslos. Das Aktionsbündnis argumentiert, dass der Schlichterspruch einen rechtsverbindlichen Charakter habe. Bekanntlich hat Dr. Heiner Geißler in seinem Schlichterspruch das Verpflanzen der überlebensfähigen Bäume gefordert. Hier irrt das Aktionsbündnis einmal mehr. Eine Rechtsverbindlichkeit des Schlichterspruchs könnte sich allenfalls durch Vertrag ergeben. Da alle Projektpartner der öffentlichen Hand zuzuordnen sind, kommt hier lediglich ein öffentlich-rechtlicher Vertrag in Betracht. Ein solcher bedarf jedoch für seine Wirksamkeit gemäß § 57 Landesverwaltungsverfahrensgesetz der Schriftform. Daran mangelt es vorliegend.  Ein Vertrag zwischen den Projektträgern und dem Aktionsbündnis kam ebenfalls nicht zustande, da das Aktionsbündnis den Schlichterspruch, der unter Bedingungen den Weiterbau von Stuttgart 21empfahl, nie akzeptierte. Vielmehr spricht der Sprecher des Aktionsbündnisses, Hannes Rockenbauch, bis heute lediglich von einem Faktencheck.
 Es bleibt also festzuhalten, dass die Beteiligten mit ihrer Zustimmung zu dem  Lediglich informatorisch weisen die Juristen darauf hin, dass die Bahn AG mit dem Stresstest die 30% höhere Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 mit mindestens 49 Zügen pro in der Hauptverkehrszeit nachweisen konnte. Dies bestätigte die SMA als von den Stuttgart 21 Gegnern vorgeschlagene Gutachterin. Dieses Ergebnis erkennt auch die Landesregierung, einschließlich des Grünen Teils an.    V.i.S.d.P. Prof. Stefan Faiß   In der Gruppe der "Juristen für Stuttgart 21" sind aktuell 85 Juristen (Richter, Rechtsanwälte und Professoren) engagiert. Dazu dazu gehören u.a.: |
Termine
Zur Zeit sind keine Einträge vorhanden!Neuigkeiten
- Die Befürworter von Stuttgart 21 erwarten eine angemessene personelle Berücksichtigung im anstehenden Filderdialog
- 14.2.2012: IG Bürger für Baden-Württemberg e.V. unterstützt die Arbeit der Polizei
- 7.2.2012: Die „Juristen für Stuttgart 21“ halten den Eilantrag des Aktionsbündnis zu den anstehenden Baumfällarbeiten für aussichtslos.
- 3.2.2012: „Unternehmer für Stuttgart 21“ fordern die Landesregierung auf, keine Steuergelder zu verschwenden.

